An Autobiography
📘 About This Book
Teils literarisches Bekenntnis und teils Meisterkurs in Arbeitsmoral: Anthony Trollopes bahnbrechende Memoiren zerstören den romantischen Mythos des hungernden Künstlers und offenbaren, wie unerbittliche Disziplin und ein striktes tägliches Pensum einen der produktivsten Romanciers des viktorianischen Englands formten. Aus den Tiefen einer verarmten und von Mobbing geprägten Kindheit bis zum Gipfel des literarischen Ruhms lüftet Trollope mit beispielloser Offenheit, Witz und pragmatischem Charme den Vorhang hinter der Verlagswelt des 19. Jahrhunderts.
📖 Zusammenfassung
„An Autobiography“ von Anthony Trollope, posthum veröffentlicht im Jahr 1883, ist eine der offensten, pragmatischsten und unkonventionellsten Memoiren der englischen Literatur. Trollope blickt hinter die Kulissen der viktorianischen Literaturszene und beschreibt detailliert seine berühmte Schreibroutine: Er schrieb 250 Wörter alle fünfzehn Minuten, bevor er zu seiner anspruchsvollen Tagarbeit bei der Post aufbrach. Anstatt seinen Erfolg allein schwer fassbaren Ausbrüchen romantischer Inspiration zuzuschreiben, präsentiert Trollope das Autorendom als ein Handwerk, das auf Disziplin, Zeitmanagement und schierem Durchhaltevermögen aufbaut. Das Buch zeichnet Trollopes elende Kindheit nach, die von Armut, Mobbing und einer dysfunktionalen Familie geprägt war, bevor es auf seine frühen Kämpfe als Postbeamter in Irland und seinen schließlichen Durchbruch als gefeierter Romancier eingeht. Er bespricht die Entstehung seiner berühmten Werke, darunter die Barsetshire- und Palliser-Reihen, mit einer auffälligen Unprätentiösität. Anstatt die Persona eines gequälten Künstlergenies zu kultivieren, zeigt sich Troll
🎯 Wichtige Lektionen
💬 Bemerkenswerte Zitate
"A man should work as hard as he can; whether he would earn much or little, let him write as much as he can, and do his best to make his work worth the money."
"The man who has been master of his own time, and able to do what he pleased when he pleased, might have been idle; but I had been driven to work at stated hours."
"All those I think who have lived as literary men in this country have with singular unanimity agreed in declaring that authorship should not be used as a profession by which to live."
"It was my practice to be at my desk before eight in the morning, and to have finished my daily task before the postman knocked."
"My boyhood was, I think, as unhappy as that of any young gentleman could possibly have been."
"Biography is useless unless it be true; and it is difficult to tell the whole truth concerning a man, let alone concerning oneself."
⚖️ Vor- und Nachteile
✅ Vorteile
Erfrischende Ehrlichkeit hinsichtlich der geschäftlichen und finanziellen Seite des Schreibens
Fesselnder, geradliniger Prosastil, der die Memoiren wie im Flug vergehen lässt
Faszinierender historischer Einblick in die viktorianische Literaturszene
⚠️ Nachteile
Trollope kann manchmal allzu direkt sein oder esoterischere Kunststile abtun
Bestimmte Passagen widmen sich stark den Details der Postverwaltung des 19. Jahrhunderts
✍️ About the Author
❓ Häufige Fragen
Lohnt sich die Lektüre dieses Buches? +
Ja, es gilt weithin als eine der besten und ehrlichsten Memoiren, die je von einem bedeutenden Autor verfasst wurden, und bietet unschätzbare praktische Weisheiten.
Wie lange dauert das Lesen? +
Typischerweise etwa 4 bis 6 Stunden, je nach Lesegeschwindigkeit, da der Standardumfang bei rund 300 Seiten liegt.
Was ist die Hauptbotschaft? +
Schreiben und kreativer Erfolg sind das Produkt unerbittlicher harter Arbeit, Organisation und beruflicher Disziplin und nicht magischer Inspiration.



